Niederlage nach Pokalfight in Dreißigacker

Samstag, 10.08.2019

SV Empor Dreißigacker - SV Wernshausen 2:1

Stark ersatzgeschwächt musste der SV Wernshausen beim favorisierten Kreisoberligaabsteiger Dreißigacker im Ligapokal antreten. Der Gastgeber war von den letzten Ergebnissen unseres Teams gewarnt und trat in Bestbesetzung an. 

Dreißigacker legte von Beginn an los wie die Feuerwehr und belagerte das Tor der Wernshäuser. Mit etwas Glück überstand der SVW die viertelstündige Drangphase der Gastgeber ohne Gegentor. Danach konnte auch unser Team gefällig nach vorne spielen und Chancen kreieren. So kamen Robert Reißig und Daniel Storandt aus erfolgsversprechenden Positionen zum Abschluss ohne das nötige Quäntchen Glück für sich beanspruchen zu können. Das Spiel wurde nun auf Augenhöhe geführt, wobei beide Mannschaften Chancen auf das erste Tor hatten. Mit einem torlosen Remis ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte begann analog zu ersten. Dreißigacker spielte mit viel Druck auf das Gästetor. In der 49. Minute bestraften die Gastgeber einen Abspielfehler im Wernshäuser Mittelfeld mit einer starken Kombination und dem 1:0. Noch mit den Gedanken beim ersten Tor, überraschte Dreißigacker die Wernshäuser Abwehrreihe, nur eine Minute nach der Führung, mit einem langen Ball in den Strafraum Fabian Heimrich nickte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 ins Tor. Wer dachte das Spiel wäre nun gelaufen hatte nicht mit dem Kampfgeist unserer Mannschaft gerechnet. So kurbelten insbesondere Ali Rahmoune, Daniel Storandt und Kapitän Robert Reißig das Spiel an. In der 54. Minute tauchte Daniel Storandt nach feinem Pass von Ali Rahmoune vor dem Tor auf, konnte aber leider den Ball nicht im Gehäuse von Dreißigacker unterbringen. Kurze Zeit später machte es Rahmoune besser und ließ dem Gästekeeper keine Chance und verkürzte auf 2:1. Das Spiel wog nun hin und her. Auf der einen Seite hatten die Gastgeber Chancen auf das vorentscheidende 3:1 aber auch die Gäste waren dem 2:2 nahe. Am Ende der Partie konnte keine der beiden Mannschaften den Ball abermals im Tor unterbringen und so musste sich der SVW geschlagen geben. Die Elf von der Todenwarth konnte mit erhobenen Haupt vom Platz gehen, zeigte man doch welches Potential in der Mannschaft steckt und das man mit den Topteams der Liga mithalten kann.